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Sprechkunst

Das sprechkünstlerische Korpus besteht vorwiegend aus Aufnahmen gesprochener Dichtungen und Dramenszenen.

Einige der über 4000 Aufnahmen werden hier vorgestellt:

  • Der Anteil an klassischer bis zeitgenössischer Dichtung ist besonders groß. So sind allein über 200 Interpretationen von Goethe-Werken vorhanden. Gesprochen wurden diese von damals bekannten Schauspielern und Sprechkünstlern wie Heinrich George, Joseph Kainz, Alexander Moissi, Gustaf Gründgens, Paul Henckels und anderen.
  • Sprechkünstlerische Aufnahmen von Dozenten und Studenten der Sprech- wissenschaft wurden ebenfalls von Anbeginn der Sammlung aufbewahrt.
    Die hier zu hörende Aufnahme „Belsazar“ von Heinrich Heine stammt aus dem Jahr 1928. Gesprochen wird sie von Erich Drach (1885-1935), einem Wegbereiter der Vortragskunst. Seine Theorien zur Vortragskunst gehen von der Person des Sprechers aus und folgen somit, heute würde man sagen, einem ganzheitlichen Ansatz.
  • Den Rat Johann Wolfgang Goethes in „Beherzigung“ hat sich Richard Wittsack (1887-1952) vielleicht zu eigen gemacht. Jedenfalls war er maßgeblich und beherzt an der Entwicklung des Hallischen Instituts für Sprechkunde beteiligt. In seinen Lehren aus dem Bereich der Vortrags- kunst forderte er unter anderem Natürlichkeit und Wahrhaftigkeit vom Sprecher einer Dichtung.
    

Audiobeispiele

Erich Drach spricht „Belsazar“ von Heinrich Heine [1928]
    
Richard Wittsack spricht „Beherzigung“ von Johann Wolfgang Goethe [1939]
    
Eva-Maria Krech spricht „Heidenröslein“ von Johann Wolfgang Goethe [1989]
    
Studenten sprechen „Fragen eines lesenden Arbeiters“ von Bertolt Brecht [1965]
    
sprechbuehne „Ursonate“ von Kurt Schwitters [1996]